„Wir können zwar unsere Gene nicht ändern, aber wir können unseren Lebensstil verbessern, um unsere Haut, unseren Körper und unseren Geist zu schützen.“Dr. Claudia Aguirre

Auswirkungen von Stress auf die Haut

– Erhöhte Temperatur.
– Entzündungen.
– Dehydrierung.
– Reduzierter Zellumsatz.
– Beeinträchtigte Hautbarriere. – Erhöhte Talgproduktion.

Erhöhte Temperatur.

In Zeiten von erhöhtem Stress oder Nervo- sität steigt unsere Körperkerntemperatur an, und wir erröten.

Entzündungen.

Psychischer Stress löst eine Entzündungs- reaktion aus, die sich auch aufunserer Haut widerspiegelt. Entzündungsfördernde Moleküle wandern durch die Blutbahn und können entzündliche Hauterkrankungen wie Dermatitis, Rosacea und Überemp- findlichkeit auslösen oder verschlimmern.

Dehydrierung.

Psychischer Stress beeinflusst auch nachweis- lich den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Diese Dehydrierung kann zu feinen Linien und fahler, stumpfer Haut führen.

Reduzierter Zellumsatz.

Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich die Geschwindigkeit, in der sich unsere Hautzellen erneuern. Die Exfoliation ist der Schlüssel, um überschüssige Oberflächenzellen loszuwerden und einen schnelleren Zellumsatz anzuregen.

Gestresste Haut.

Die Haut ist für unser Überleben von wesentlicher Bedeutung – das Erkennen und Gegensteuern von Umweltveränderungen ist eine Schlüsselfunktion, die schnell und unabhängig erfolgen muss. Neuere wissen- schaftlicheStudienzeigenauch,dassdie Haut nicht nur das Ziel, sondern auch der Produzent von Hormonen ist. Die Haut wird dadurch zu einem unabhängigen neuroendokrinen Organ, das in der Lage ist, Umweltveränderungen zu spüren und die Informationen in chemische Botschaften umzuwandeln.

In der Haut hergestellte Hormone, wie Cortisol und Beta-Endorphine, senden eine Rückmeldung an das Gehirn und können so die zentrale Stressreaktion des Körpers „verfeinern“. Die Haut ist in der Tat die perfekte Schnittstelle zwischen Umwelt und Geist und übernimmt eine spezifi- sche Rolle bei der Regulierung lokaler und globaler Homöostase, allgemeiner Entzündungen und unserer Stimmung.

Beeinträchtigte Hautbarriere.

Psychischer Stress, trockenes Klima, Hauter- krankungen oder Immunschwäche können zu einer leicht durchdringbaren Barriere führen. Eine gestörte Hautbarriere kann andereHauterkrankungenverschlimmern, da Chemikalien und Krankheitserreger leicht eindringen und Entzündungen ver- ursachen können.

Erhöhte Talgproduktion.

Stress, Hormonschwankungen, Klima und falsche Ernährung können unsere Talgdrüsen übersteuern, die dann mehr Öl produzieren, als für einen taufrischen Teint notwendig ist. Stresshormone akti- vieren die Talgdrüsen, die in Verbindung mit Entzündungen zu Ausschlägen führen können.

Ob der Stress nun von unserem psychischen Zustand oder von Umweltfaktoren herrührt, das Ergebnis ist dasselbe: gestresste Haut. Deshalb müssen wir unsere Haut mit einem flexiblen und effizienten Pflege- und Lifestyle-Programm schützen, das den Auswirkungen unseres stressigen Alltags entgegenwirkt.

 

 

 

 

 

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